Stop Armut Konferenz

Eine Konferenz, die zum Hinschauen ermutigte

Sehr grosses Interesse fand die Konferenz „Stopp Menschenhandel“, welche am 2. Nov. 2014 in der Fabrikhalle Bern statt fand. Dass auch die Schweiz von dieser modernen Form von Sklaverei und sexueller Ausbeutung stark betroffen ist, löste bei den 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Betroffenheit aus.

Hochkarätige Referentinnen und Referenten überzeugten durch ihre Fachkompetenz aber vor allem auch durch die persönliche Betroffenheit.

Simonetta Somaruga und Peter SeebergerSo sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga beispielsweise: „Menschenhandel ist ein Thema, das mir an Herz und Nieren geht“. Es sei ihr ein grosses Anliegen, dass im Kampf gegen den Menschenhandel und gegen die sexuelle Ausbeutung in der Prostitution substantielle Fortschritte erzielt werden können.

Pierre Tami, welcher sich in Kambodscha für Opfer des Menschenhandels einsetzt, sagte treffend: „Wenn man den misshandelten und verzweifelten Menschen tief in die Augen schaue, merke man etwas von der tiefen Sehnsucht, ihre Würde und verlorene Freiheit zurückzugewinnen.“

Stop Armut13Nach weiteren Referenten, Workshops und Konzert rundete Weave Dance Collective die Konferenz mit der Choreografie „Innocence – Not Lost!“ und folgender Message ab: Ist die Unschuld wirklich für immer verloren? Gibt es trotz den schweren Erlebnissen Hoffnung auf Wiederherstellung?

Mehr Bilder und Video: Innocence – Not Lost.

(Text: vgl. http://www.stoparmut2015.ch/stoparmut-konferenz/. Stand: 4.11.13)

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